Werkschau · Masterstudio · 2017

Schatzalp

Teamentwurf mit Laura Engel und Jakob Grötzner. Mit einer Anerkennung des Georg-Burg-Preises 2017 ausgezeichnet, dokumentiert im Jahrbuch der Hochschule München 2017/18.

Im Masterstudio bei Prof. Botti und Prof. Langenberg (Vertiefung Bauen im Bestand) erarbeiteten Laura Engel, Jakob Grötzner und ich gemeinsam diesen Entwurf einer Bad-Erweiterung für das Berghotel Schatzalp in Davos.

Die Typologie des Hotels Schatzalp zeichnet sich durch eine solitäre Stellung in der Natur und eine klare Orientierung talwärts mit Blick auf das Bergpanorama aus. Ausgehend davon sieht der Entwurf die Reduzierung des Kontextes auf ein Minimum vor, um die Dominanz des Bestandes und seine besondere Beziehung zur Landschaft zu betonen.

Plattform als Vorraum

Dabei bekommt die zentrale Rolle des Vorplatzes des Berghotels eine besondere Bedeutung. Die Erweiterung des neuen Schatzbades wird als raumhaltige Plattform vor dem Bestand in die umgebende Natur integriert. Durch den abgetrennten, balkonartigen Charakter der Plattform gewinnt die Fläche des Vorplatzes an Bedeutung und bildet einen repräsentativen Vorraum vor dem Hotel.

Arkadengang als Erschließung

Das prägende Prinzip des Arkadengangs entlang des Hotels wird in Form eines geschützten außenliegenden Ganges zur Erschließung des Neubaus wiederholt. Zwei Treppen am Rande des Platzes führen zum introvertierten Erschließungsgang und bieten einen separaten Zugang für externe Besucher des Schatzbades. Die Hotelgäste erreichen das Bad direkt durch die beiden Haupttreppenhäuser des Bestands.

Der Raum des Bades im zweiten Untergeschoss erstreckt sich über die ganze Länge des Hotels und beeindruckt den Besucher durch das weitläufige Bergpanorama. Die Gestaltungsprinzipien reduzieren sich auf die Materialien Beton und Holz und verbinden sich mit den natürlichen Komponenten Wasser und Licht.


Bildmaterial folgt — Pläne, Modellfotos und Visualisierungen werden aus dem Studio-Archiv ergänzt.